Trafen sich drei Freunde in einem Café in Tel Aviv und gründeten ein Fanzine. Michael „Znavot“ Ivnitsky, Denis Kopylenko und Natasha Oust. Drei Fotografen aus Tel Aviv bringen nun gemeinsam die erste Ausgabe des CHE Be Magazines heraus. Sie sahen ein unfassbar großes Potential in ihrer künstlerischen Umgebung und wollten dies nun unbedingt der Welt zeigen. „Abgesehen davon bestünde eine 0.000001% große Chance reich und berühmt zu werden“, witzelt Mit-Gründer Michael Ivnitsky.

Das gesamte Heft kommt dabei ohne Farben und ohne Texte aus. Stimmt nicht ganz. Die Künstlernamen sind notiert. Die sehr authentischen schwarz/weiß Fotos wurden auf einem leicht gelblichen Naturpapier gedruckt, was dem gesamten Fanzine einen sehr rauen und ehrlichen Charakter verleiht. Die Fotos schwanken zwischen Fineart und Dokumentation. Ich muss zugeben, am Ende hätte ich mir doch ein paar kurze Infos zu den einzelnen Projekten oder Fotografen gewünscht. Und wie bei einer sehr guten Kurzgeschichte, ist man bei diesem Fanzine fast ein bisschen traurig, bei dem abrupten Ende nach Seite 30.

Fotos: Florian Wenningkamp