Wenn ich an Glasskulpturen denke, fallen mir sofort verstaubte Antiquitäten-Läden oder eben Großmütter-Wohnzimmer ein, in denen ihre geliebten Schätze sorgfältig und schön sichtbar hinter Vitrinen platziert sind. Auch meine Oma hat solche Figürchen und mir früher immer Geschichten über ihre Herkunft erzählt. Fand ich zwar interessant, besonders abgefärbt hat es auf mich allerdings nicht, und so wie es mir scheint, auch nicht auf die übrige jüngere Generation. Beim Anblick der Kollaboration von Weekday und Kosta Boda, könnte ich mir aber sogar vorstellen, den weißen Glas-Gorilla mit dem lustigen Namen Gabba Gabba Hey bei mir einziehen zu lassen, oder doch lieber den niedlichen Hasen?

Mit dieser Kollaboration wagt sich Weekday erstmals ins Terrain des Produktdesigns vor und hat sich dafür ohne Frage den richtigen Partner ausgesucht. Denn als eine der weltweit führenden Glasmanufakturen, produziert das schwedische Unternehmen Kosta Boda keine schnöden Stücke für die Vitrine, sondern stattdessen originelles, dynamisches und manchmal provokatives Design. Für die Zusammenarbeit haben die Designer Åsa Jungnelius and Ludvig Löfgren sechs Glas-Klassiker in exklusive Farben gehüllt, die bereits am Donnerstag, 3. Mai 2012, Einzug in die Weekday-Filialen halten, um dann vielleicht in euren Apartments zu landen. Zwischen 30 und 300 Euro müsst ihr für die Design-Objekte einplanen. Was meine Oma wohl dazu sagen würde, wenn sie ein solches Stück auf meiner Kommode sehen würde?

Fotos: Weekday