

Obwohl die Allgemeinheit momentan auf die Griechen nicht allzu gut zu sprechen ist, kann man das von Beautyfans nicht behaupten. Denn aus dem strak verschuldeten Land kommt eine der bestens und hippsten Marken für Körperpflege und Kosmetik mit vielen prominenten Fans aus der Mode- und Medienwelt: Korres.
Die Wurzeln der Marke liegen in der ersten homöopathischen Apotheke Athens. Das erste Produkt wurde in den Neunzigern hergestellt – ein aromatischer Kräutersirup mit Honig und Anissamen. Inspiriert war das Rezept von einem wärmenden Alkohol-Honig-Gemisch, dem „Rakomelon“, das der Großvater von Korres-Gründer George Korres in seinem Heimatort auf der Insel Naxos erfand. Im Jahr 1996 entschloss sich George Korres, seinen großen wissenschaftlichen Erfahrungsschatz für die Entwicklung klinisch wirksamer Kosmetik zu nutzen und ist einer der Pioniere in Sachen Naturkosmetik.
Basierend auf der Erfahrung mit über 3.000 homöopathischen Kräutern und Kräutermischungen, bietet Korres heute mehr als 500 Gesichts- und Körperpflegeprodukte, Haarpflege, Sonnenpflege und eine vollständige Make-up-Linie an. Alle Produkte sind – dem natürlichen und umweltbewussten Grundsatz der Marke folgend – frei von Mineralölen und seinen Derivaten (z.B. Paraffine), weichmachenden Silikonen, Propylenglykol, Ethanolnamine, Ammoniak und Parabenen.
Stattdessen verwendet Korres pflanzliche Öl und Essenzen, bevorzugt von Pflanzen aus der heimischen Flora wie Olive, Basilikum, Kamille, Fenchel, Salbei, Linde, Rosmarin und Mastiha. Dazu werden Essenzen von medizinisch wirksamen Pflanzen kombiniert wie Aloe Vera, Johanniskraut, Nachtkerze, Wildrose, Thymian, Calendula, Echinacea, Ginkgo biloba, Ginseng und Hamamelis. Da sich Korres stetig weiterentwickelt und in die Forschung investiert, kommen zu den traditionellen pflanzlichen Wirkstoffen neue zukunftsweisende Inhalte hinzu wie Wassermelonenextrakt, Hibiskus, Argan oder Wild-Mango.
Eine wichtige Basis für Korres-Produkte bilden Lebensmittel in ihrem Originalzustand wie griechischer Joghurt (reich an Fett) und pflegender Thymianhonig. Das Tolle bei Korres ist es, dass die Produkte wirklich erschwinglich sind. Das ist auch ein wichtiger Grundsatz der Marke, denn die Gründer möchten, dass Frauen und Männer sich täglich mit ihren Produkten pflegen können.
Das Label unterhält aktuelle 35 eigene Stores unter anderem in London, Paris, New York, Los Angeles, Mailand, Rom, Barcelona, Amsterdam, Wien, Singapur, Bejing, Shanghai, Hong Kong und Kuala Lumpur. In Deutschland sind Korres Produkte in ausgewählten Kosmetikfachgeschäften erhältlich, zwei Korres Stores in Frankfurt und in Kassel vertreiben exklusiv das komplette Korres Sortiment. Der Korres Store in Kassel bietet erstmals in Deutschland das komplette Korres-Sortiment über einen eigenen Online Shop an.



















6 comments
Nicole says:
May 17, 2012
Korres hat ein tolles Image als Naturkosmetik-Firma, was aber nicht bedeutet, daß die Produkte frei von Chemie sind. Man muss nur die INCI-Tabellen auf der Verpackung lesen, um zu sehen, daß die Produkte mit Chemie vollgestopft sind. Etwas Natur und Homöopathie macht noch lange keine Bio-Kosmetik. Greenwashing pur!!!
Anna Eimerl says:
May 17, 2012
Das ist natürlich weniger schön, war bei Kiehl’s schon so überrascht. Aber wir lassen uns hier ja gerne eines besseren belehren ;) Welche Kosmetikmarken sind denn wirklich Bio?! Vorschläge???
Nicole says:
May 17, 2012
Z.B. Weleda, Dr.Hauschka, Melvita, Amala, Pharmos Natur, Santa Verde, Kibio, z.T. Origins und Aveda.
Am besten auf die Zertifizierung (EcoCert, NaTrue, Demeter) und natürlich auf die INCI-Liste achten.
Anna Eimerl says:
May 17, 2012
Vielen Dank, ist umgehend notiert worden. Bin da manchmal mehr als überfordert mit den ganzen Zertifizierungen und ab wann Bio wirklich Bio ist. Aber ich geb nicht auf und werde weiterhin mein bestes geben, irgendwann hab ich es raus ;)
Nicole says:
May 17, 2012
Viele Firmen bauen leider genau auf diese Überforderung, machen alles schön Grün und der Käufer steht hilflos vor dem Regal. Finde es übrigens toll, daß Ihr meinen Kommentar freigestaltet habt. Habe es auch schon anders erlebt.
Anna Eimerl says:
May 17, 2012
Na aber klar doch, man hat ja nicht das Wissen gepachtet und Kalinka.Kalinka ist doch gerade auch für den Austausch gedacht. Außerdem lernt man ja nie aus ;)