Wenn man Menschen fragt, ob sie an irgendwas Höheres, Übermenschliches oder gar das Schicksal glauben, wird man erfahrungsgemäß entweder angeschaut, als hätte man nicht alle Latten am Zaun oder mit einem eiligen „Nein, sowas gibt es doch gar nicht“ abgespeist. Insgeheim ist es aber trotzdem so, dass der Horoskopteil in der Zeitung von den Meisten gelesen oder in vermeintliche Zufälle doch ein Hauch Schicksal hinein interpretiert wird. Wer träumt denn eigentlich auch nicht vom plötzlichen Glück?

Die chinesischen Glückskekse sind da auch so ein Phänomen: Schmecken tun sie eher mittelmäßig und glauben tut ja sowieso niemand an die kurzen Sinnsprüche oder Zukunftsdeutungen, die in dem knusprigen Süßgebäck versteckt sind. Öffnen tun wir sie trotzdem voller Erwartung. Die Tatsache, dass uns unterschwellig bewusst ist, dass die Sprüche in solchen Keksen eigentlich völliger Quatsch sind und ein jeder wahrscheinlich doch seines eigenen Glückes Schmied ist, hat die Jungdesignerin Anja Schober zum Gegenstand ihrer ersten, eigenen Schmuckkollektion gemacht.

Unter dem Label heartware fertigt die Wienerin transparente Kunststoffkekse mit individuellen Glückssprüchen für Ketten oder Armbänder. Neben scherzhaften Botschaften wie “Einige Menschen träumen vom großen Glück, andere von Keksen” oder “The fortune you seek is in another cookie”, können ebenso individuelle Sprüche für die Schmuckstücke kreiirt werden. “The Fortune you seek” bewegt sich durch Material und Form zwischen Kunst und Design. Innovatives Acrylglas und eine Form die sich aus einem Jahrhunderte altem Brauch ergibt, fügen sich zu einem Accessoire zusammen, welches sowohl individuelles Geschenk als auch persönlicher Denkzettel in Sachen Glück sein kann. Erhältlich sind die Ketten und Armbänder in zwei verschiedenen Größen und vier verschiedenen Farben direkt im Online Shop von heartware. Somit findet also jeder Krümel seinen Keks.


Fotos: Thomas Holota