Kaum ein Wort hat in den letzten Wochen häufiger Konjunktur als „Transparenz“. Ob nun deutsche Politiker oder die Entscheidungen über den ESM-Rettungsschirm – wir, die Wähler, wollen wissen, wer worüber entscheidet, um uns selbst ein Bild zu machen. Dieser Wunsch wird ab sofort auch beim Kauf einer neuen Jeans berücksichtigt. Dank den Italienern von Haikure behalten wir dabei wirklich noch den Durchblick.
Auf den ersten Blick sind die Denims von Haikure vergleichbar mit ihren Konkurrenten: Modisch geschnitten, in allen Farben des Jahres zu bekommen, auffällig gut verarbeitet. Die aktuelle Frühjahr/Sommer 2012 Kollektion zeigt: Ob kurz oder lang, ob eng oder doch etwas weiter, ob lässig-leger oder doch elegant – die Denims von Haikure können es mit der weltweiten Konkurrenz spielend leicht aufnehmen. Und doch sendet das Label, eine Marke der in Perugia ansässigen und seit 30 Jahren in der Textilindustrie tätigen CS Jeans, neue Signale.
Denn Haikures Gründer Federico Corneli achtet besonders auf den Respekt vor der Umwelt – bei der Herstellung von Jeans nicht nur durch die Sandstrahlentechnik ein heikler Punkt. Haikure geht hier andere und vor allem innovative Wege. Durch einen QR-Code, der zusätzlich zur Wasch- und Pflegeanleitung in die Jeans eingenäht wurde, haben die Käufer nach dem Scan mit dem Smart Phone die Möglichkeit, nahezu alles über ihre gerade gekaufte Jeans zu erfahren.
Ob nun die Zusammensetzung der Materialien – Haikure bietet hier vier Varianten an – oder die Produktions- und Fertigungsstätten in der Türkei, Italien und Portugal: Das Label setzt auf volle Transparenz des Herstellungsprozesses und auf eine Fülle an Informationen, um so dem Konsumgut „Jeans“ eine persönliche Geschichte zu verleihen und gleichzeitig auch zu zeigen, dass es wirklich „gute“ Jeans geben kann.
Haikure verzichtet auf die Sandstrahlentechnik und setzt ein natürliches Färbeverfahren ein. Die Denims bestehen – je nach Modell variierend – aus 30 Prozent Bio-Baumwolle aus der Türkei sowie aus Leinen, Elastan und Lyocell, einer besonders regenerativen Faser. Das Label arbeitet mit dem GOTS-Zertifikat, einem der umfangsreichsten Zertifikate für Baumwollverarbeitung, und ist seit 2010 Mitglied bei MADE-BY, die Haikure helfen, besonders gute und zertifizierte Materialien zu verwenden. Haikure landet damit auch folgerichtig im Good Jeans Guide II der Schweizer Kollegen vom Netzwerk Faire Mode.
Was bleibt noch zu sagen? “Fashion and sustainability finally come together” – dem ist nichts hinzuzufügen!
Fotos: Heikure



















1 comment
Alina says:
Sep 17, 2012
Schöner Blog! :)
xxAlina