Klassisch feminine Schnitte, zeitgenössische Oversized-Komponenten und auffällige Muster – all das sind Zutaten der Ready-to-wear-Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2013 der New Yorker Designerin Christine Alcalay.

Im Alter von drei Jahren immigrierte Alcalay’s Familie nach Amerika. Dort wuchs sie anschließend auch auf; präziser in New York City. Keine schlechte Grundvoraussetzung sich zum Modeschöpfer zu entwickeln. Eine weitere war, dass sie bereits im Kindesalter von ihrer Mutter, die in verschiedene Bekleidungsfabriken arbeitete, das Nähen sowie Erstellen und Ändern von Schnittmustern erlernte. Mit gerade mal 4 Jahren kreierte sie ihre ersten eigenen Outfits, setzte sie selber um und trug die Ergebnisse.

Ihre schulische Ausbildung legte sie in die Hände der renommierten Parson’s School of Design in New York City, von der sie später auch mit deren höchsten Auszeichnung – dem Parson’s Golden Timble – dekoriert wurde. Anschließend verbrachte Christine Alcalay ein Jahr in Paris, wo sie praktische Erfahrung beim großen Couturier Christian Lacroix sammelte. Im Jahr 2002 erfolgte die Eröffnung ihrer eigenen Boutique Kiwi in NYC. Neun Jahre später dann der Launch der Ready-to-wear-Linie, die ihren eigenen Namen trägt.

Ihre Sommerkollektion 2013 kommt im eleganten Stil daher, sanft und wunderbar stimmig. Ob cremefarbener Hosenanzug oder blumenbedruckter Pencil Skirt, die Kleider sitzen perfekt und strahlen Selbstbewusstsein aus. Ihre Wurzeln hat die Moddesignerin Christine Alcalay dabei jedoch nicht vergessen: Die Kollektionen lässt sie komplett im New Yorker Garment District anfertigen. Man darf gespannt sein, wie sich die Handschrift der Designerin weiterentwickeln wird und welche Richtung sie in der nächsten Saison einschlägt.

Fotos: Nando Esparza