Fahrräder in der Wohnung sind mittlerweile aus vielen verschiedenen Gründen keine Seltenheit mehr. Sei es Angst vor Diebstahl oder doch ganz einfach die Liebe zum eigenen Rad. Längst haben sich Fahrräder vom reinen Fortbewegungsmittel zum Statussymbol gewandelt. Und in dem Moment wo das Fahrrad als gesellschaftliches Statement fungiert, muss es natürlich auch angemessen untergebracht werden. Nachdem man mittlerweile die wildesten Konstruktionen erlebt hat, schafft das Team von Mikili aus Berlin Abhilfe. Mit von der Partie sind die beiden Gründer Leopold Brötzmann und Sebastian Backhaus. Zum Kernteam gehören noch die beiden Produktdesigner Jan Tiemann und Nicolai Hertle, der Programmierer Jan Tackmann, der Grafik Designer Stefan Bönisch und die Fotografin Anna Rehe.

Denkt man an eine Fahrradaufhängung, stellt man sich ein obskures Gebilde vor, welches einzig und allein dazu gebaut wurde, ohne jeglichen ästhetischen Anspruch, ein Fahrrad zu halten. Von dem Gedanken können wir uns an der Stelle zum Teil verabschieden. Denn die Halterung von Mikili gleicht eher einem hochwertigen Designobjekt, ohne dabei jedoch den Anspruch an Funktionalität zu verlieren. Die Produkte setzen klare Akzente im Raum und können obendrein noch als kleines Regal benutzt werden. Abgesehen davon, steht die Verwendung von hochwertigen Materialien und die Liebe zum Detail im Mittelpunkt.

Die Produkte von Mikili werden derzeit alle in einer sozialen Werkstatt hergestellt und auch abseits davon wird versucht der Umwelt gutes zu tun. Verschickt wird in Kartons aus Recyclingmaterial. Alle Werbemittel werden von einer Öko-Druckerei hergestellt, das Konto liegt bei einer nachhaltigen Bank und auch der Strom ist öko. Wir ziehen an dieser Stelle den Hut, vor so tollen Produkten, die dazu noch so umsichtig hergestellt werden. Zu erhalten sind die guten Stücke im hauseigenen Online Shop oder für alle Berliner im Prêt-à-Vélo. Für alle anderen gibt es auch noch weitere ausgewählte Händler in Deutschland, Frankreich und Italien.

Fotos: Anna Rehe