Kaschmir – ein Wort, mehrere Assoziationen. Zum einen eine krisengebeutelte und kriegszerrüttete Region, zum anderen ein unglaublich weiches Material, welches jeden Hals umschmeicheln sollte. Beides hat eine Verbindung zu vonoz, einem Label mit Sitz im schweizerischen Basel.

Aus Schweizer Technologie und dem Know-how aus Kaschmir entstehen traditionelle Schals in einer beeindruckenden Qualität. Dies geschieht meistens in den Familien, die bereits seit hunderten von Jahren die Kaschmirwolle weiterverarbeiten. Meistens in sehr ärmlichen Verhältnissen. vonoz wirkt dem entgegen, in dem sie nicht nur die Familien und deren Handarbeitskunst kennen, sondern auch ein „gutes“ Einkommen der Familien persönlich sicherstellen. 10 Prozent des Gewinns wird im Rahmen einer lokalen Partnerschaft in Schulen vor Ort investiert

Die Schals werden in Handarbeit hergestellt. Dabei wird nur die Wolle von Ziegen aus der Himalaya-Region verwendet und bewusst auf, so die Labelmacher, minderwertigere Wolle aus der Mongolei oder Zentralasien verzichtet. Die Wolle wird teilweise noch mit einem traditionellen nicht-elektrischen Spinnrad verarbeitet. Dies kann – wie zum Beispiel bei der Herstellung der kani Schals – bis zu 18 Monate dauern. Wohlgemerkt: Für einen Schal! Das Besondere im Besonderen: Das Design für den Schal kann von der Käuferin oder dem Käufer auch selbst eingereicht werden. Der Schal wird dann nach der speziellen Kani-Webtechnik fertig gestellt.

Im Gegensatz zu dieser Technik wird bei den Jamawar gänzlich auf eine Stricknadel verzichtet und nur per Webstuhl gearbeitet. Die Muster sind bei dieser Methode kaum zu erkennen. Daneben gibt es noch unbedruckte und einfarbige Schals in unterschiedlicher Dicke. Zudem verfeinert das Label seine Kreationen noch mit Stickereien aus purer Seide. Gleichzeitig bietet vonoz eine lebenslange Garantie zur Reparatur des gekauften Schals an. Einmalig in der Branche.

Fotos: vonoz