Die Hauptstadt bekommt bald weiteren Zuwachs, denn zwei neue und langerwartete Stores eröffnen demnächst nun endlich auch in Berlin ihre Pforten. Inditex übernimmt dabei den Tauentzien im Westen. Auf der beliebten Einkaufsmeile soll im Frühjahr 2013 das nächste Fashion-Format des spanischen Modekonzerns seine Deutschland-Premiere feiern. In direkter Nachbarschaft gibt es bereits schon Läden von Zara und Bershka. Nun hat Pull&Bear nicht unweit von dem Ort, wo Bershka vor anderhalb Jahren seine Premiere feierte, einen zweigeschossigen Store mit 700 Quadratmetern Verkaufsfläche angemietet. Pull&Bear richtet sich mit günstiger, modischer Casualwear vorwiegend an junge Leute. Wobei die Looks stark beeinflusst von Street- und Clubstyles sind.

Das Ladenbaukonzept ist dabei von der kalifornischen Stadt Palm Springs inspiriert: Die Fassade besteht aus hinterleuchteten Glasbausteinen, innen dominieren gestrichener Beton und Baumaterialien wie Grobspanplatten und Kiefernholz. Dekorative Lampen ersetzen technische Beleuchtung und verleihen der Fläche einen gewissen Charme im Stil eines Design-Editorials. Darüber hinaus sollen unterschiedliche Technik-Installationen eingesetzt werden, um den Kunden zum interaktiven Teilnehmer zu machen. Die Spanier sind überzeugt, dass die erste deutsche Filiale neben den Flagships in Madrid oder Rotterdam eine der weltweit herausragendsten Filialen sein wird. Doch bis dahin kann man Pull&Bear erstmal über den im Sommer 2011 gestarteten Online Shop bestellen.

Doch auch die Schweden rüsten in Berlin weiter auf. Neben H&M, COS und Weekday kommt nun endlich auch Monki in die Stadt. Ab Frühjahr 2013 wird es am Hackeschen Markt die erste Hauptstadt-Filiale geben. In einem zweigeschossigen Store mit einer Verkaufsfläche von 300 Quadratmetern will das zum H&M-Konzern gehörende Label nun sein neues, preisgekröntes Store-Konzept Monki 3.0 umsetzen. „Wir haben lange nach einer perfekten Location in Berlin gesucht. Deutschland ist einer unserer am schnellsten wachsenden Märkte, und Berlin ist so eine vibrierende, facettenreiche, avantgardistische Stadt, dass es sich anfühlt wie ein natürliches Zuhause für Monki“, erklärt Chief Operating Officer Henrik Aaen Kastberg.

Natürlich dürfen Besucherinnen auch ein ebenfalls abgefahrenes Shop-Design erwarten, wie es beispielsweise schon in den anderen deutschen Städten Essen, Hamburg und Leipzig umgesetzt wurde. Das Label wurde 2006 in Schweden gegründet und geht seit dem steil bergauf. „Da es in Schweden schon allein 28 Stores gibt, sehen wir noch ein großes Potenzial auf dem deutschen Markt“, sagt Kastberg. Konkrete Standorte nannte er aber nicht. Natürlich braucht die neue Monki-Filiale auch fleißige Mitarbeiter. Wer also einen neuen Job sucht, der geht bitte einmal hier entlang. Aktuell gibt es die Mode von Monki auch gemütlich im labeleigenen Online Shop per Klick nach Hause zu bestellen.

Fotos: Pull&Bear // Monki