Kalinka_Mixtape_Raphael_Hauber_CoverKalinka_Mixtape_Raphael_Hauber_BackRaphael Hauber stammt ursprünglich aus dem Südwesten Deutschlands und hat an der Hochschule Pforzheim Modedesign studiert. Im Jahr 2003, direkt nach seinem Studium, hatte er zusammen mit Eva Postweiler das Label Postweiler Hauber gegründet, welches er seit 2005 nun alleine weiterführte. 2010 gründete Raphael Hauber dann sein eigenes Label unter seinem Namen, damit sichtbar wird, dass es nur einen Kopf hinter der jetzigen Marke gibt. Im selben Jahr war zudem auch der Umzug von Heidelberg nach Berlin, wo er bis heute wohnt und arbeitet. Seitdem präsentiert er regelmäßig seine Damen- und Herren-Kollektionen in Paris, Tokio und Berlin. Die Entwürfe von Raphael Hauber sind dabei geprägt von geradlinigen Schnitten, ungewöhnlichen Printdesigns, hochwertigen Materialien und vor allem konzeptuell von aktuellen sozialen, kulturellen oder ästhetischen Themen.

Kulturell experimentell geht es so auch im neuen Kalinka.Kalinka MixTape #8 daher. Einstieg findet man hier mit Kreidler, klar strukturierte Musik mit eckiger Rhythmik. Gefolgt von House mit akustischen Instrumentarien, klassischen Drummachines und Loops von John Roberts. Gold Panda überrascht mit Glockenspiel, Claps und leichten Arrangements, ein Sound um sich endlos tief zu verlieren. Während einem die Musik von Christian Löffler, in warme Wellen voll Sentiment taucht und dabei organisch statt kitschig daherkommt. Iron Curtis überzeugt dagegen mit warmen Grundton, fragilen Vocal-Samples und einem angenehm unaufgeregten Tempo. Mit Bauhaus geht es nun vom House zum Rock über. Wonach John Maus, Nico und Trust gekonnt die Achtziger wieder aufleben lassen. Das ganze wird von wunderschönen Klavierstücken von Maxence Cyrin und Dillon abgerundet. Ein Mix, fast schon zu cool zum Tanzen.

Foto: Raphael Hauber