Schon einmal berichtete ich an dieser Stelle über meine recht schwieriges Verhältnis zu Taschen. Trotz doch recht niedrigen Ansprüchen, gestaltet sich die Suche nach einem passenden Täschchen immer wieder als scheinbar unlösbare Aufgabe. Wer hätte da also gedacht, dass der Schlüssel zum Taschenerfolg wieder einmal in Deutschland liegt? Tsatsas ist das Newcomerlabel von Esther Schulze-Tsatsas und Dimitrios Tsatsas aus Frankfurt am Main. Seit 2012 zielen Dimitrios, der zuvor lange Zeit als Creative Director tätig war, und Esther, die Architektur studiert hat, mit ihrem Label auf Klarheit und Qualität.
Die Taschen von Tsatsas werden in Deutschland handgefertigt und aus hochwertigen Ledersorten mit höchster Sorgfalt und Präzision hergestellt. Das Ergebnis sind minimalistische Schätzchen, die ihre Schönheit in vollkommenen Reinheit der Materialien finden. Ein klassisches Design und die hochwertige Verarbeitung lassen die Taschen des Frankfurter Labels klar, einfach und trotzdem luxuriös schön wirken. Bei der Herstellung setzen die beiden Gründer des Newcomerlabels auf langjährige Erfahrung und Tradition, denn bereits Dimitrios’ Vater betrieb ein Atelier für feine Lederwaren: „Das traditionelle Lederhandwerk in die Gegenwart zu transferieren ist unser Antrieb. Wir möchten Produkte schaffen, die zeitgenössisches Design und höchste Qualität in der Verarbeitung und den verwendeten Materialien in sich vereinen“, erklärt Esther Schulze-Tsatsas.
Die erste Kollektion des Labels besticht durch Schlichtheit und konstruiert dabei Taschen, die durch ihr klassisches, zeitloses Design Potenzial haben ein All-Time Favorite zu werden. Außer dem Modell Lucid und Rucksack Xela kommen alle Taschen der Unisex-Linie in sattem Schwarz daher. Besonders angetan sind wir aber von Fluke, einer formschönen Beuteltasche aus Nappa, die nur einen Henkel hat. Die Mischung aus Tradition, Know-How und Gespür für aktuelle Strömungen macht den prägnanten Stil dieses neuen Labels aus. Und so schön wie die Taschen selbst, ist natürlich auch das dazugehörige Lookbook: Der Fotograf Gehardt Kellermann setzte die Schmuckstücke hier in alltägliche Kontexte, die authentischer und ästhetischer nicht hätten seien können. Und wer sich nun ebenso in eine Tasches mit individueller Seriennummer des Frankfurter Labels verguckt hat, kann über die Homepage eine Anfrage senden.
Fotos: Gerhardt Kellermann



















1 comment
paulapr says:
Mar 12, 2013
wunderschön, für mich als schülerin nur leider zu teuer.. :/