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Das Jahr 2013 geht langsam zu Ende. Zeit zurückzublicken und euch unsere musikalischen Alben des Jahres vorzustellen. Wir haben uns für fünf Scheiben entschieden, die ihr unbedingt gehört haben solltet und zu den wichtigsten Erscheinungen in diesem Jahr zählten. Von den meisten Acts konnten wir uns auch live überzeugen. Nicht nur auf Platte, sondern auch auf der großen oder kleinen Bühne konnten die Künstler mit ihren neusten Veröffentlichungen am Ende überzeugen. Aber legen wir doch einfach los. Hier sind unsere Top-5-Alben des Jahres 2013. Dazu gibt es je das Musikvideo unseres Lieblingssong auf dem Album. Play!

Platz 1: James Blake – Overgrown

Nach seinem Debütalbum „James Blake“, das 2011 erschien, war die Erwartungshaltung groß. Außerdem ist das zweite Album sowieso immer das schwerste. Das britische Wunderkind hat diese Aufgabe mit Bravour gelöst und das für uns beste Album des Jahres abgeliefert. Auch live konnte er überzeugen und hat im Tempodrom Berlin eines der besten Konzerte des Jahres gespielt. Weiter so, James!

Platz 2: Chvrches – The Bones of What You Believe

Für Lauren Mayberry, Iain Cook und Martin Doherty von Chvrches war 2013 das erfolgreichste Jahr ihrer Karriere. Nachdem sie es 2012 schon in die wichtige BBC-Longlist „Sound of 2013“ geschafft haben, konnten sie in diesem Jahr den Inaugural Grulke Prize for Developing Non-US Act beim Amerikanischen Festival „South by Southwest“ abstauben. In den deutschen Album-Charts schafften es die drei Schotten auf Platz 22 in England sogar auf Platz 9. Uns hat „The Bones of What You Believe“ richtig gut gefallen und wir haben es richtig oft gehört. Wir sind gespannt was 2014 folgt!

Platz 3: MS MR – Secondhand Rapture

Ein wirklich gutes Album haben 2013 auch Lizzy Plapinger und Max Hershenow von MS MR abgeliefert. Die Indie-Pop-Band aus New York gründete sich bereits 2011. „Secondhand Rapture“ ist ihr erstes Album und beinhaltet Hits wie „Hurricane“, „Bones“ oder „Fantasy“. Ihr Geheimrezept gute Musik zu komponieren beschreiben sie so: „We both get off on wild weather and write our best music when there’s something crazy happening in the air“. Dabei herauskommen starke Songs mit viel Donner und mitreißendem Gesang von Lizzy.

Platz 4: London Grammar – If You Wait

Erst kürzlich stellten wir euch die Coverversion „Nightcall“ von London Grammar vor. Ihr Album „If You Wait“ hat sich super schnell in unsere Herzen gespielt und es locker in unsere Jahrescharts geschafft. Es besteht überwiegen aus ruhigen Songs, die Hannah mit ihrer fantastischen Stimme füllt. London Grammar ist eine der überraschendsten Newcomer-Bands in diesem Jahr und hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Die drei sind einfach richtig cool und sympathisch und zeigen mit Kollaborationen wie „Help Me Lose My Mind“, bei der sie mit den Clubhelden von Disclosure zusammenarbeiteten, ihre musikalische Bandbreite. Tolle Scheibe!

Platz 5: King Krule – 6 Feet Beneath the Moon

Über King Krule berichteten wir im Herbst ausführlich. Sein Konzert im Berliner Magnet war in Kürze restlos ausverkauft. Am Abend wurde für ein Ticket im Extremfall sogar über 200 Euro geboten. Wir haben unsere Tickets trotzdem behalten und sahen ein äußerst starkes Indie-Konzert. Es war beeindruckend, dass Archie Marshall diese herausstechende Stimme auch live ohne Schwierigkeiten rüberbringen kann. Wir freuen uns auf weitere innovative Musikstücke aus dem Hause King Krule im nächste Jahr.

Zugabe:

Wir wollten euch mit diesem Rückblick unsere fünf besten Alben des Jahres näher bringen. Da es in diesem Jahr aber so viel gute Musik gab, haben wir uns für eine Zugabe mit noch mal fünf wichtigen Alben entschieden. Alle haben uns auch richtig gut gefallen. Deshalb checkt unbedingt auch diese Liste aus:

#01 Rhye – Woman
#02 Selebrities – Lovely Things
#03 Austra – Olympia
#04 Daughter – If You Leave
#05 Daft Punk – Random Access Memories

Und jetzt ihr! Was waren Eure Lieblingsscheiben? Wir sind gespannt auf eure Kommentare!

 

Fotos: James Blake, Chvrches, MS MR, London Grammar, King Krule